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Förderung

Förderung für Digitalisierung: Was es gibt und wie Sie es nutzen

Beratungszuschuss, Investitionszuschuss, Förderdarlehen oder kostenlose Angebote: Für fast jedes Digitalisierungsvorhaben im Mittelstand gibt es Unterstützung von Bund und Ländern. Die Programme ändern sich allerdings laufend. Diese Seite zeigt, welche Fördertypen es gibt, welche Programme in Baden-Württemberg und Bayern gerade laufen und welche Regel Sie vor jedem Antrag kennen müssen.

Vorab

Warum hier keine Fördersätze stehen

Förderprogramme haben Laufzeiten, Kontingente und Antragsstopps. Die Digitalisierungsprämie Plus in Baden-Württemberg ist Mitte 2025 ausgelaufen, der Digitalbonus Bayern gibt seine Mittel monatlich frei, und die Beratungsförderung des Bundes ändert regelmäßig ihre Bemessungsgrundlage. Wer Prozentsätze und Höchstbeträge auf einer Website abdruckt, verbreitet nach wenigen Monaten falsche Zahlen. Deshalb nennen wir hier die Fördertypen, die passenden Programme und den Weg zur Primärquelle. Ob ein Programm zu Ihrem Vorhaben passt und was es aktuell bringt, klären wir im kostenfreien Erstgespräch – mit dem Stand des Tages, nicht dem Stand der letzten Redaktion.

Vier Fördertypen

Was gefördert wird – und wo Sie nachsehen

Jede Kachel nennt den Fördertyp, ein Leitprogramm für unsere Region und führt direkt zur Primärquelle. Dort stehen die aktuellen Konditionen.

Vier Fördertypen

Was gefördert wird – und wo Sie nachsehen

Jede Kachel nennt den Fördertyp, ein Leitprogramm für unsere Region und führt direkt zur Primärquelle. Dort stehen die aktuellen Konditionen.

Läuft

Ausgelaufen

  • Digitalisierungsprämie Plus, Zuschussvariante (L-Bank) – Anträge nur bis 30.06.2025, abgelöst durch die Digitalisierungsfinanzierung
  • go-digital (Bund) – Ende 2024 beendet; kostenlose Alternative sind die Mittelstand-Digital Zentren
  • Unternehmensübergreifend: Programme, die Ihnen ein Anbieter „garantiert“ – Förderung bewilligt immer der Fördergeber, nie der Dienstleister

// Alle Angaben ohne Gewähr. Maßgeblich sind die Richtlinien und Merkblätter der Fördergeber. Recherche über alle Programme von Bund, Ländern und EU: foerderdatenbank.de

Vorgehen

Vier Schritte, die vor jedem Antrag stehen

  1. Vorhaben in drei Sätzen beschreiben. Was soll sich ändern, wer arbeitet damit, was kostet es ungefähr. Ohne diese Beschreibung lässt sich kein Programm zuordnen – und kein Antrag begründen. Der Selbstcheck liefert dafür die Grundlage.
  2. Vor dem Antrag nichts beauftragen. Die wichtigste Regel in fast allen Programmen: Der Maßnahmenbeginn darf erst nach der Antragstellung liegen. Ein Auftrag, ein unterschriebenes Angebot oder eine Anzahlung vorher machen das Vorhaben in der Regel nicht mehr förderfähig.
  3. Programm und Stand im Erstgespräch klären. Wir sehen uns Ihr Vorhaben an, ordnen es dem passenden Fördertyp zu und sagen, ob sich der Aufwand für den Antrag lohnt. Kostenfrei, 30 Minuten, ohne Verkaufsabsicht.
  4. Antrag beim Fördergeber stellen. Zuschussprogramme laufen über Online-Portale des Landes oder des Bundes, Förderdarlehen über Ihre Hausbank. Partner aus unserem Netzwerk unterstützen bei Bedarf bei den Unterlagen – die Bewilligung bleibt immer Sache des Fördergebers.

// Kostenfrei · 30 Minuten

Welches Programm passt zu Ihrem Vorhaben?

Bringen Sie eine konkrete Frage mit – ein ERP-Projekt, eine neue Website, ein Backup-Konzept, ein KI-Werkzeug. Wir sagen Ihnen, welcher Fördertyp in Frage kommt, was aktuell gilt und welche Reihenfolge Sie einhalten müssen, damit der Antrag nicht am ersten Tag scheitert.

Stand: 4. September 2026. Quellen: L-Bank, Digitalisierungsfinanzierung · L-Bank, Digitalisierungsprämie Plus · Digitalbonus Bayern · BAFA, Förderung von Unternehmensberatungen für KMU · Mittelstand-Digital · Förderdatenbank des Bundes. StartDigital ist kein Fördergeber und nimmt keine Anträge entgegen; alle Angaben ohne Gewähr.